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	<title>ifdblog_beta &#187; Gruppe 4</title>
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	<description>Just another WordPress weblog</description>
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		<title>IDENTITÄT &amp; PROFIL</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruppe 4]]></category>

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		<description><![CDATA[Typologien
Ein wesentlicher Ansatzpunkt des Workshops im Umweltbundesamt war die Frage nach den Interessengruppen, welche Thru.de künftig ansprechen möchte. Dabei kristallisierte sich heraus, dass eine sehr breite Zielgruppe anvisiert wird, die sich sowohl aus der interessierten Öffentlichkeit als auch wissenschaftlichen Einrichtungen und Vertretern aus Wirtschaft und Industrie zusammensetzt. Ferner soll es dem E-Government und verschiedenen Bürgerinitiativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-850"></span><strong>Typologien</strong><br />
Ein wesentlicher Ansatzpunkt des Workshops im Umweltbundesamt war die Frage nach den Interessengruppen, welche Thru.de künftig ansprechen möchte. Dabei kristallisierte sich heraus, dass eine sehr breite Zielgruppe anvisiert wird, die sich sowohl aus der interessierten Öffentlichkeit als auch wissenschaftlichen Einrichtungen und Vertretern aus Wirtschaft und Industrie zusammensetzt. Ferner soll es dem E-Government und verschiedenen Bürgerinitiativen als Informationsquelle dienen.<br />
Um die diversen Zielgruppen genauer definieren zu können, entschied ich mich für eine Einteilung in die so genannten <em>Sinus-Milieus®</em>, welche vom Sinus Sociovision-Institut in Heidelberg erstellt werden. Dieses Marktforschungsunternehmen ordnet die deutsche Bevölkerung in einem Graphen mit den Achsen <em>Soziale Lage</em> und <em>Grundorientierung</em> ein. Der Begriff Milieu steht hierbei stellvertretend für einen Ansatz der Sozialwissenschaften, der die Menschen anhand ihrer Lebenswelt bzw. ihres Lebensstils, der sozialen Lage und Konsummuster gruppiert.<br />
Die für das Informationsportal relevanten Zielgruppen setzen sich aus den vier Sinus-Milieus <em>Bürgerliche Mitte</em>, <em>Etablierte</em>, <em>Postmaterielle</em> und <em>Experimentalisten</em> zusammen. Um sich die unterschiedlichen Milieus besser vorstellen zu können, entwickelte ich vier Typologien, die diese anhand einer Beispielperson genauer beschreiben.<br />
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<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Typologie_Lehrer_SB.jpg" rel="lightbox[850]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Typologie_Lehrer_SB.jpg" alt="Typologie Lehrer" height="155" class="alignleft size-full wp-image-1857" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Typologie_Unternehmer_SB.jpg" rel="lightbox[850]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Typologie_Unternehmer_SB.jpg" alt="Typologie Unternehmer" height="155" class="alignleft size-full wp-image-1860" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Typologie_Studentin_SB.jpg" rel="lightbox[850]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Typologie_Studentin_SB.jpg" alt="Typologie Studentin" height="155" class="alignleft size-full wp-image-1865" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Typologie_Schueler_SB.jpg" rel="lightbox[850]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Typologie_Schueler_SB.jpg" alt="Typologie Schüler" height="155" class="alignleft size-full wp-image-1866" /></a><br />
&nbsp;<br />
<strong><em>Christof Brünnig</em></strong><em> Bürgerliche Mitte</em><br />
Christof Brünnig ist ein 34-jähriger Lehrer, der zusammen mit seiner Verlobten Marie (31 Jahre) im Leipziger Stadtteil Plagwitz lebt. Die gemeinsame Mietwohnung liegt circa vier Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt, was letztendlich ein entscheidender Grund für die Verortung in Plagwitz darstellt. Er entstammt einem gut bürgerlichem Elternhaus und genoss eine Erziehung mit leicht konservativen Zügen, welche er aber nicht zu seinem Nachteil empfand.<br />
Seinen Beruf als Lehrer für Biologie und Englisch an einem Leipziger Gymnasium übt er seit vier Jahren aus und wird unter Kollegen und Schülern gemocht und respektiert. Die gelegentlichen Auseinandersetzungen mit komplizierten Schülern stellen ihn hin und wieder auf die Probe – ändern jedoch nichts an seiner positiven Einstellung zur Vermittlung der Lehrinhalte und seinem anhaltenden Engagement. Aufgrund seiner Profession und seiner Naturverbundenheit hat er mit der Problematik des Umweltschutzes häufig zu tun und ist in diesem Zusammenhang, bei den Recherchen für seinen Unterricht, auf Thru.de gestoßen.<br />
Der Zukunft sieht Christof Brünnig mit unterschwelligen Existenzängsten entgegen. Er möchte seine derzeitig gesicherten Lebensverhältnisse ungern aufgeben müssen – nicht zuletzt, um sich den Wunsch nach einem gemeinsamen Kind mit seiner Verlobten endlich zu erfüllen.<br />
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<em>Eigenschaften: </em>engagiert, kinderfreundlich, gewissenhaft, verantwortungsbewusst, zuverlässig, auf Sicherheit bedacht<br />
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<strong><em>Jürgen Krämer</em></strong><em> Etablierte</em><br />
Jürgen Krämer ist 51 Jahre alt und Leiter des Tourismusverbandes der Lüneburger Heide. Als gebürtiger Lüneburger ist er stark mit seiner Heimat verbunden und setzt sich unermüdlich für diese ein. Er lebt zusammen mit seiner Frau Marianne (54 Jahre) in einem großzügigen Einfamilienhaus in einem gut situierten Vorort von Lüneburg. Die gemeinsamen Söhne Gunnar (29 Jahre) und Frank (27 Jahre) sind beide außer Haus und verdienen als Architekt und Steuerberater jeweils ihr eigenes Geld.<br />
Seine leitende Rolle im Tourismusverband, die er seit fünf Jahren inne hat, lässt nur wenig Raum für Freizeit. Häufig ist er auf Geschäftsreisen sowie auf internationalen Tourismusmessen anzutreffen – immer mit dem Ziel seine Region bestmöglich zu präsentieren. Die wenige Freizeit, die ihm und seiner Frau bleiben, verbringen sie meist daheim oder mit ausgiebigen Spaziergängen. Ein- bis zweimal im Jahr reist das Ehepaar für jeweils zwei Wochen nach Frankreich oder Spanien. Die finanzielle Lage der Familie erlaubt es zudem, dass seine Frau Marianne auf keinen Arbeitsplatz angewiesen ist. Ihr Engagement gilt der Nachmittagsbetreuung in einem Kindergarten, in welchem sie ehrenamtlich halbtags arbeitet.<br />
Als Leiter des Lüneburger Tourismusverbandes hat Jürgen Krämer ein großes Interesse daran, dass seine Heimat von Außenstehenden und potentiellen Touristen positiv wahrgenommen wird – so dass die Daten von Thru.de, für ihn, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderer Regionen in der näheren Umgebung darstellen können.<em> </em><br />
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<em>Eigenschaften: </em>zielstrebig, optimistisch, präsent, heimatverbunden, gebildet, selbstbewusst<br />
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<strong><em>Manuela Berger</em></strong><em> Postmaterielle</em><br />
Die 22-jährige Manuela Berger ist Studentin für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung in Bernburg. Die etwa zwei Kilometer entfernte Wohngemeinschaft teilt sie sich mit drei weiteren Studierenden ihrer Hochschule. Der Lebensmittelpunkt liegt jedoch nach eigenen Angaben in Leipzig, wo sie fast jedes Wochenende zusammen mit ihrem Freund Marcus (24 Jahre) anzutreffen ist. Manuelas Eltern leben zusammen mit ihrem kleinen Bruder Michael (17 Jahre) in Jena. Ihre Mutter arbeitet als Sachbearbeiterin bei einer Krankenkasse und ihr Vater als Angestellter in einer Tischlerei.<br />
Das vorhergehende Lehramtsstudium in Hamburg brach sie bereits nach zwei Semestern ab, da ihr die stark theoretische Ausrichtung nicht lag und sie zudem wenig Anschluss zu den dortigen Kommilitonen fand. Dagegen ist bereits jetzt abzusehen, dass ihr das neu begonnene Studium wesentlich mehr Freude bereiten wird, da es wesentlich mehr Praxisbezug und Kreativität voraussetzt und sie zudem, nach eigenen Aussagen, von sympathischeren Mitmenschen umgeben ist. Begünstigt wird dies zusätzlich durch ihre tolerante und weltoffene Grundhaltung.<br />
In ihrer Freizeit besucht sie gerne die Konzerte in der Umgebung oder genießt bei entspannten Radtouren – auf ihrem Lieblingsfahrrad – die hiesige Natur. Daneben engagiert sie sich in einer lokalen Umweltorganisation und unterstützt diese bei Veranstaltungen und kleinen Messen. Über diese Tätigkeit hat sie auch von Thru.de erfahren und möchte die Plattform zukünftig häufiger für Recherchen und Informationen nutzen.<br />
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<em>Eigenschaften:</em> interessiert, spontan, begeisterungsfähig, nachdenklich, multikulturell, tolerant<br />
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<strong><em>Jonas Günther</em></strong><em> Experimentalisten</em><br />
Jonas Günther gehört mit seinen 15 Jahren zur jungen Interessengruppe, die Thru.de ansprechen möchte. Er lebt gemeinsam mit Mutter Sabrina (36 Jahre) und seinem Hund Ajax in einer Mietwohnung im Leipziger Zentrum. Sein Vater lebt getrennt von der Familie in einem anderen Stadtteil – es herrscht jedoch ein regelmäßiger Kontakt sowie ein gutes Verhältnis zwischen den Beiden.<br />
Jonas besucht die neunte Klasse und ist zugleich ein Schüler des Biologieunterrichts von Christof Brünnig. Seine Noten sind meist durchschnittlich, was vor allem daran liegt, dass er sich leicht von seinen Mitschülern ablenken lässt. Dabei fällt er zwar selten negativ auf – jedoch leiden seine schulischen Leistungen aufgrund der mangelnden Aufmerksamkeit ein wenig darunter. Jonas schenkt der Umweltschutz-Problematik recht wenig Beachtung. Einziger Bezugspunkt ist der Unterricht von Christof Brünnig, der ihm auf diesem Weg die Plattform Thru.de vorstellen und demonstrieren kann. Die Nutzung des Angebotes von Thru.de ist für Jonas sehr mit der Erfüllung von schulischen Aufgaben verbunden und wird darüber hinaus, aufgrund von mangelndem Interesse, nicht in Anspruch genommen.<br />
Jonas größte Aufmerksamkeit gilt vor allem dem Computerspielen und seinen Freunden. Er verbringt viel Zeit im Internet mit Online-Spielen – aber auch mit dem Chatten sowie der gelegentlichen Recherche für Hausarbeiten und ähnlichem. Anschauliche und gut aufbereitete Inhalte sind ihm hierbei am liebsten, da sie für Jonas eine wesentliche Zeitersparnis bedeuten. Er ist den neuen Medien gegenüber aufgeschlossen und nutzt diese für seine Bedürfnisse. Am Wochenende trifft er sich häufig mit seinen Freunden und Klassenkameraden im örtlichen Jugendklub zum Billard spielen, Dart, usw.<br />
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<em>Eigenschaften:</em> arbeitsscheu, experimentierfreudig, spontan, offen, Spaß-orientiert, abhängig<br />
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<strong>Profilkriterien</strong><br />
&nbsp;<br />
<em>Bewusstsein weckend</em><br />
In Zeiten eines durch Menschenhand hervorgerufenen Klimawandels, muss das Bewusstsein für den Schutz des natürlichen Lebensraumes nachhaltig geweckt werden.<br />
&nbsp;<br />
<em>informierend</em><br />
Als frei zugängliches Internetportal muss das barrierefreie Abrufen von Umweltinformationen für die Bevölkerung ohne Einschränkung gewährleistet sein.<br />
&nbsp;<br />
<em>sichtbar machend</em><br />
Die Gefahren durch latente Umweltbelastungen wie Emissionen und Verbringungen müssen für die Öffentlichkeit verdeutlicht und verständlich aufbereitet werden.<br />
&nbsp;<br />
<em>relevant</em><br />
Als so genanntes Leuchtturm-Projekt positioniert sich das Informationsportal im europäischen Vergleich als zukunftsweisende Marke und verfolgt zugleich das Ziel, die Standardquelle unter den verschiedenen Umweltinformationsquellen zu werden.<br />
&nbsp;<br />
<em>kompetent</em><br />
Ein hoher Sachverstand in der Beschaffung, Aufbereitung und Vermittlung von relevanten Informationen genießt hierbei oberste Priorität.<br />
&nbsp;<br />
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<strong>Positionierung</strong><br />
Thru.de ist eine Initiative des Bundes und der sechzehn Bundesländer, welche vom Umweltbundesamt koordiniert und gepflegt wird. Aufgabe von Thru.de ist die Registrierung und Veröffentlichung freigesetzter Emissionen, welche einen jährlichen Schwellenwert in Luft, Boden und Wasser übersteigen.<br />
Als selbstverständliches und frei zugängliches Online-Informationsportal möchte sich Thru.de langfristig im Umweltkontext etablieren sowie das Bewusstsein für den natürlichen Lebensraum in der Öffentlichkeit nachhaltig schärfen. Darüber hinaus soll Thru.de im europäischen Vergleich als zukunftsweisende Marke positioniert und wahrgenommen werden.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>Naming</strong><br />
Der Prozess der Namensfindung erstreckte sich über mehrere Wochen, an dessen Ende die beiden Vorschläge <em>EFA</em> und <em>Thru.de</em> übrig blieben. In mehreren Runden wurden Namensvorschläge erarbeitet, diskutiert, bewertet und verworfen.<br />
Der Projekttitel »Emissionen für Alle« erwies sich hierbei als ständiger Favorit und bildete somit den Ausgangspunkt für das Akronym EFA. Als Querverweis und charmante sprachliche Irritation zur weiblichen Figur im biblischen Sündenfall, kann der Faden zum Thema Umwelt gesponnen werden. Außerdem eignet sich die Abkürzung für Medien mit Reihencharakter, bei denen man »Emissionen für Alle« durch einen angehängten Nebensatz vervollständigen kann; wie zum Beispiel: <em>Emissionen für Alle, die mehr wissen wollen.</em><br />
Dem entgegen stand der Begriff <em>Thru.de</em>, welcher seinen Ursprung im Namen der germanischen Göttin der Wiesen, Wälder und Heiden hat: Thrud. In der Kombination mit der .de-Domain entstand daraus der Name Thru.de. Aufgrund der Th-Folge schwingt zudem das englische Wort <em>true</em> mit, welches mit »wahr« oder »echt« übersetzt werden kann.<br />
&nbsp;<br />
Im Verlauf des Projektes entschied ich mich für den Begriff Thru.de, da er meiner Meinung nach das größere Potenzial hat, als einprägsamer und origineller Markenname wahrgenommen zu werden. Er lässt sich einfach aussprechen und besitzt die Qualität, als Synonym für das Finden von Umweltinformationen in den deutschen Sprachgebrauch einzuziehen. Für Thru.de sprach außerdem, dass bereits Entsprechungen für EFA in anderen Branchen existieren und somit die Verwechslungsgefahr – und der damit einhergehende Aufwand in der Kommunikation – ungleich höher sind.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>Moodboard</strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Moodboard_SB.jpg" rel="lightbox[850]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Moodboard_SB.jpg" alt="Moodboard" height="338" class="alignleft size-full wp-image-1871" /></a> Bei der Entwicklung des so genannten Moodboards (engl. <em>mood</em> Stimmung, <em>board</em> Tafel) stand vor allem das Veranschaulichen einer Atmosphäre im Mittelpunkt, wie die zu gestaltende Marke Thru.de in Zukunft wahrgenommen werden soll. Auf Basis der erarbeiteten Profilkriterien sowie mithilfe der Sammlung von visuellen Metaphern und Bildideen, konnte eine erste Tonalität und farbliche Grundstimmung für die folgenden Entwürfe festgelegt werden. Hierbei ging es vor allem darum, einen subjektiv wahrnehmbaren Gesamteindruck zu schaffen, ohne sich bereits an diesem frühen Punkt des Gestaltungsprozesses auf Details oder exakte Inhalte festzulegen.<br />
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<span style="color: #bababa">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</span><br />
<span style="font-size: xx-small"><br />
<strong>Bildquellen:</strong><br />
<strong><em>Typologie Lehrer</em></strong> (im Uhrzeigersinn)<br />
Philoofilou <em>Jane et Nicolas</em> (Flickr) | fluffisch <em>leipzig plagwitz</em> (Flickr) | h.m.s. <em>Graffiti on the Blackboard</em> (Flickr) | clkurtz <em>Mountain walk</em> (Flickr)</span><br />
<span style="font-size: xx-small"><br />
<em><strong>Typologie Unternehmer</strong></em> (im Uhrzeigersinn)<br />
ragesoss <em>Nate, a Toyota business manager</em> (Flickr) | frankenberger <em>&#8230;&#8230;Lüneburger Heide&#8230;.</em> (Flickr) | OldOnliner <em>Opening Reception</em> (Flickr)</span><br />
<span style="font-size: xx-small"><br />
<strong><em>Typologie Studentin</em></strong> (im Uhrzeigersinn)<br />
juliaw <em>comme ca</em> (Photocase) | jamail99 <em>CampusInvasion</em> (Photocase) | madochab <em>GERADEAUS</em> (Photocase) | Stefan Berndt <em>Gitarre</em> | greenpeace-jugend <em>Buy Nothing Day 08 Aachen</em> (Flickr)</span><br />
<span style="font-size: xx-small"><br />
<em><strong>Typologie Schüler</strong></em> (im Uhrzeigersinn)<br />
Lexxx Taylor <em>eric</em> (Flickr) | fileccia <em>DSCF0494</em> (Flickr) | Stefan Berndt <em>Kicker</em> | ginnerobot <em>» «</em> (Flickr)</span><br />
<span style="font-size: xx-small"><br />
<em><strong>Moodboard</strong></em> (im Uhrzeigersinn)<br />
Designritter <em>Ausweg</em> (Photocase) | biloba <em>Höher als man denkt</em> (Photocase) | vandalay <em>Frischluftnot und Abendrot</em> (Photocase) | codswollop <em>außermittige Belastung</em> (Photocase) | Time <em>Beutewege</em> (Photocase)<br />
106313 <em>Fotonummer 117071</em> (Photocase) | zettberlin <em>Rote Pfeile</em> (Photocase)</span></p>
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		<title>CORPORATE DESIGN BASICS</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruppe 4]]></category>

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		<description><![CDATA[Thru.de-Logo
Dem Logo lagen zwei Ideen zugrunde, die sich in der Gestalt, Anmutung und Anwendung wiederfinden sollten. Ausgangspunkt für den ersten Ansatz war die Visualisierung des sichtbar machens von Emissionen und Schadstoffen. Dies ist ein wichtiges Profilkriterium von Thru.de und findet sich schließlich auch im Claim des Logos wieder (Siehe auch: Profilkriterien und Claim).
Der zweite Ansatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-853"></span><strong>Thru.de-Logo</strong><br />
Dem Logo lagen zwei Ideen zugrunde, die sich in der Gestalt, Anmutung und Anwendung wiederfinden sollten. Ausgangspunkt für den ersten Ansatz war die Visualisierung des <em>sichtbar machens</em> von Emissionen und Schadstoffen. Dies ist ein wichtiges Profilkriterium von Thru.de und findet sich schließlich auch im Claim des Logos wieder (Siehe auch: <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/?p=850">Profilkriterien</a> und <em>Claim</em>).<br />
Der zweite Ansatz ging von der Überlegung aus, dass sich das Informationsportal Thru.de als Schnittfläche verschiedener Einzelbereiche präsentiert. Einerseits werden Emissionsdaten gesammelt und registriert und andererseits abgerufen und ausgewertet. Somit stellt Thru.de eine Brücke her, welche die Betriebe und Besucher der Seite miteinander verbindet und zugleich als Grundlage der gemeinsamen Kommunikation fungiert. Das Portal dient einer Vielzahl von Nutzergruppen und schafft dadurch eine Anlaufstelle für verschiedenste Interessen. Die diversen Berührungspunkte sind wie Bausteine, die in der Summe das Fundament für Thru.de bilden.<br />
Ein technischer Aspekt, der einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Logos hatte, war die Tatsache, dass sich Thru.de vorwiegend im Internet präsentiert. Dies ermöglichte den Ansatz, ein wesentlich dynamischeres Erscheinungsbild zu entwickeln, als es beispielsweise in der ausschließlichen Printanwendung realisierbar wäre.<br />
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<strong>Logo-Bausteine</strong><br />
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<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_Bausteine_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_Bausteine_SB.jpg" alt="Logo-Bausteine" height="43" class="alignleft size-full wp-image-2001" /></a><br />
&nbsp;<br />
Um die Idee des Zusammenwirkens der einzelnen Teile in die Wortmarke übertragen zu können, dekonstruierte ich diese in ihre Einzelteile. Grundstriche wurden von Abstrichen getrennt und nach horizontalen und vertikalen Bestandteilen sortiert. Nach dem Prinzip eines Puzzles konnten diese anschließend zusammengefügt werden, wodurch sich aufgrund der unterschiedlichen Verbindungsmöglichkeiten interessante Formen und Verbindungen ergaben. Inspirieren ließ ich mich dabei von A. M. Cassandres Ansatz für seine <em>Bifur</em>, welche er 1929 für den Bleisatz entwickelte und dem Schriftsetzer mehr Freiheit bei der Gestaltung von Akzidenzen ermöglichen sollte.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>Logo-Varianten</strong><br />
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<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_SB.jpg" alt="Logo Thru.de" height="80" class="alignleft size-full wp-image-2020" /></a> Die Anwendung des Thru.de-Logos staffelt sich in drei Bereiche, welche in direkter Abhängigkeit zum jeweiligen Präsentationsmedium stehen. Für jeden dieser Bereiche existiert eine optimierte Logo-Variante, die auf die spezifischen Wiedergabemöglichkeiten abgestimmt ist.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_Varianten_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_Varianten_SB.jpg" alt="Logo-Varianten Thru.de" height="105" class="alignleft size-full wp-image-2028" /></a> Für den Einsatz auf der Webseite steht eine <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_Animation_SB.swf">animierte Logo-Version [SWF-Film]</a> zur Verfügung, bei der sich die Grund- und Abstriche in unterschiedlichen Intervallen jeweils neu zusammensetzen. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig und vermittelt dadurch den Eindruck einer permanenten Regeneration des Logos. Des Weiteren eignet sich die dynamische Version auch für interaktive (Werbe-)Banner, Animationen, Videos und Fernsehbeiträge. Wann und wo immer sich die Option bietet, sollte die dynamische Version der statischen vorgezogen werden.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Damit der Effekt des animierten Logos auch auf das Printmedium übertragen werden kann, ist der Einsatz eines speziellen Druckverfahrens nötig. Möglich ist dies durch die so genannte <em>Lentikular-Drucktechnik,</em> auf deren Funktionsweise in einem Extrakapitel eingegangen wird (Siehe auch: <em>Lentikular-Effekt</em>). Aufgrund der eingeschränkten Materialauswahl eignet sich dieses Verfahren jedoch nur für Drucksachen, die weder gefaltet noch nachträglich bedruckt werden müssen. Dazu gehören unter anderem Visitenkarten, Großflächenplakate, Buchumschläge, Postkarten und Informationsflyer. Für die klassischen Versandposten wie Briefbogen und Briefumschlag wurde eine spezielle Variante gestaltet, die mit der Opazität des Papiers spielt. Die beidseitig aufgedruckten Logo-Fragmente verbinden sich erst, wenn genügend Licht durch die Papierrückseite scheint. Je nach Lichtsituation ändert sich somit die Gestalt des Logos und imitiert damit den Effekt der Animation.<br />
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<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_sw_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Logo_Thrude_sw_SB.jpg" alt="Logo Thru.de sw" height="80" class="alignleft size-full wp-image-2025" /></a> Für den Fall, dass die Herstellung aus drucktechnischen oder ökonomischen Gründen nicht möglich sein sollte, steht eine Volltonumsetzung für alle einfarbigen Medien (Stempel, Faxbogen, Tageszeitung, … ) zur Verfügung. Diese ist optimiert für die positive und negative Darstellung. Da die Logo-Wiedergabe in Graustufen häufig starke Mängel aufweist, wurde auf diese Variante bewusst verzichtet und stattdessen ein ähnlicher Grauwert mithilfe aneinandergereihter (Vollton-)Linien erzielt.<br />
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<strong>Claim</strong><br />
Der Claim <em>macht Emissionen sichtbar.</em> greift einerseits die Idee hinter dem Logo auf und andererseits vermittelt er das Hauptanliegen von Thru.de: Umweltverschmutzungen durch Schadstoffemissionen für die Bevölkerung aufzubereiten – sie »sichtbar« zu machen. Zugleich kommuniziert der Claim das Selbstverständnis des Portals und versteht sich als Triebfeder hinter dessen Arbeit.<br />
&nbsp;<br />
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<strong>Hausschrift</strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Schriftmuster_National_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Schriftmuster_National_SB.jpg" alt="Schriftmuster National" height="382" class="alignleft size-full wp-image-2072" /></a> Frei nach dem Zitat von Anton Stankowski: »Eine gute Hausschrift ist zeitnah aber nicht zu modern – ungewöhnlich, aber nicht zu außergewöhnlich« entschied ich mich für die <em>National</em> von Kris Sowersby, welche der Neuseeländer im Zeitraum von 2004–2009 realisierte und über die Schriftenschmiede <em>Village</em> anbietet. Die National verfügt derzeit über neun verschiedene Schriftschnitte mit den dazugehörigen Italics und den jeweiligen Small Caps-Varianten und bietet diesbezüglich ausreichend Variationsmöglichkeiten für komplexe Corporate Designs. Ihr individueller Charakter verleiht ihr einen hohen Wiedererkennungswert, ohne dabei zu unkonventionell oder gar skurril zu wirken. Diese Eigenschaft verleiht ihr auch genügend Eigenständigkeit und Kraft in großen Schriftgrößen, so dass eine zusätzliche Auszeichnungsschrift in diesem Fall nicht notwendig erschien.<br />
Die National gehört zur Gruppe der serifenlosen Linear-Antiquas (Grotesk) nach DIN 16518. In ihren Formen und Proportionen spiegeln sich einige der besten Groteskschriften des vergangenen Jahrhunderts wieder. Doch im Gegensatz zu den vorwiegend statischen Vorbildern wie <em>Akzidenz Grotesk, Scheltersche Grotesk/FF Bau</em> oder <em>Helvetica,</em> weist die National offenere und »humanistischere« Züge auf. Vor allem in den Italics, welche in dieser Schriftkategorie häufig wie schräg gestellte Aufrechte ausschauen, kann die Bewegung und Dynamik – beispielsweise anhand der gebogenen Abstriche und Alternativglyphen für a und g – deutlich nachvollzogen werden. Dank der geringen Versalhöhe und den verkürzten Oberlängen ist sie überdies sehr platzsparend einsetzbar und kann dadurch den Papierverbrauch von Thru.de langfristig minimieren.<br />
Im Gegensatz zu den europäischen Schadstoffregistern, welche sich ausnahmslos ohne eine charakteristische Hausschrift präsentieren, besteht hier für Thru.de die Chance, die Vorreiterrolle einzunehmen und als positives Beispiel den gezielten Effekt einer individuellen Schriftwahl zu demonstrieren.<br />
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<strong>Farbklima</strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Farbklima_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Farbklima_Thrude_SB.jpg" alt="Farbklima Thru.de" height="397" class="alignleft size-full wp-image-2163" /></a><br />
Ein elementares Basiselement des Corporate Designs von Thru.de ist, neben der Typografie und Bildsprache, das Farbklima. Dieses definiert sich über so genannte <em>Primär-</em> und <em>Sekundärfarben,</em> welche in unterschiedlicher Gewichtung im Erscheinungsbild auftreten.<br />
Die Primärfarbe, und somit prägende Markenfarbe von Thru.de, ist ein kräftiges Rot. Diese Signalfarbe löst Emotionen aus, da sie niemanden gleichgültig lässt. Sie wirkt aktivierend und zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Im Falle von Thru.de dient das Rot darüber hinaus als Hinweis und direktes Warnsignal; denn im Sinne des Umweltschutzes, möchte das Portal einen großen Beitrag dazu leisten, dass emissionsverursachende Unternehmen animiert werden, Alternativen zur Senkung des eigenen Schadstoffausstoßes zu entwickeln.<br />
Der primäre Farbraum wird zusätzlich durch ein Schwarz und zwei Grauabstufungen erweitert, sowie einem Weiß als Flächen-Kontrast, welches die Primärfarben in ihrer Gesamtwirkung unterstützt und Thru.de damit einen klaren sowie frischen Auftritt ermöglicht.<br />
Neben der primären wurde auch eine sekundäre Farbpalette festgelegt. Dies hat den Grund, dass mit den wenigen Hauptfarben nicht sämtliche Einsatzbereiche abgedeckt werden können. Vor allem bei der Darstellung von Informationsgrafiken und -karten ist eine Palette von sekundären Gestaltungsfarben äußerst wichtig und sinnvoll. Diese ergänzen das Erscheinungsbild, ohne die Wirkungskraft der Primärfarben zu beeinflussen.<br />
Die Akzentfarben sind in ihrer Tonalität der Umwelt entnommen und wirken insgesamt etwas zurückhaltender. So entsteht ein natürlicher Kontrast zum kräftigen Rot. Die sekundären Farben setzen sich zusammen aus einem Himmelblau, Blattgrün, Sommergelb, Ozeanblau und einem Kakaobraun, welches jedoch nur aus der Mischung des Primärrot mit dem Sekundärblau entsteht.<br />
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<strong>Bildsprache</strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Bildsprache_1_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Bildsprache_1_Thrude_SB.jpg" alt="Bildsprache 1" height="175" class="alignleft size-full wp-image-2170" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Bildsprache_2_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Bildsprache_2_Thrude_SB.jpg" alt="Bildsprache 2" height="175" class="alignleft size-full wp-image-2174" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Bildsprache_3_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Bildsprache_3_Thrude_SB.jpg" alt="Bildsprache 3" height="175" class="alignleft size-full wp-image-2171" /></a> Im Mittelpunkt der Bildsprache steht die Wechselbeziehung aus Umwelt und umweltschädlichen Vorgängen. Es geht dabei nicht darum, gezielt Unternehmen und Betriebe in ein schlechtes Licht zu rücken, sondern das Bewusstsein für die Relevanz von Thru.de visuell zu stärken.<br />
Eine hohe Tiefenschärfe soll den Raum erlebbar machen, welcher sich – wann immer möglich – aus der Darstellung von Umwelt und deren Verschmutzung zusammensetzt. Im direkten Bezug zum primären Farbklima, präsentiert sich Thru.de ausschließlich mit einer monochromen Bildwelt in Graustufen, die das Abgebildete aufgrund des starken Fokus zusätzlich unterstützt. Darüber hinaus wird der Ansatz des animierten Logos aufgegriffen und in Form eines Farbverlaufs in den verschiedenen Aufnahmen hergestellt. Entscheidend für den Verlauf ist die Betonung des Umweltaspektes im Bild, so dass der umweltverschmutzende Bestandteil sprichwörtlich »im Dunkeln« gelassen wird.<br />
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<strong>Lentikular-Effekt</strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Lentikular-Effekt_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[853]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Lentikular-Effekt_Thrude_SB.jpg" alt="Lentikular-Effekt" height="342" class="alignleft size-full wp-image-2157" /></a> Ein signifikantes Problem des dynamischen Gestaltungsansatzes stellte die Adaption von Bewegung in die überwiegend statischen, klassischen Kommunikationsmittel – wie beispielsweise das Imageplakat, die Imagebroschüre oder die Geschäftsausstattung – dar.<br />
Bei der Recherche nach geeigneten Druckverfahren, die eine Animation womöglich imitieren können, bin ich auf die <em>Lentikular-Technik</em> gestoßen. Der hierbei angewandte Effekt, welchen man mit Sicherheit noch von den Wackelbildern aus der Kindheit kennt, eignet sich sowohl für Serienbilder mit realen oder synthetischen Bewegungsabläufen als auch für dreidimensionale Bildreihen. Die Funktion ist hierbei denkbar einfach, wenngleich der Zeitaufwand bei der Herstellung momentan noch sehr hoch anzusetzen ist.<br />
Der für meine Zwecke ideale <em>Flip-Effekt</em> eignet sich vor allem für vertikale und horizontale Kipp-Effekte, bei welchem zwei bis drei unterschiedliche Ausgangsbilder verwendet werden. Diese werden mithilfe einer speziellen Software in einzelne Streifen zerlegt <em>(Interlacing)</em> und anschließend wieder in abwechselnder Reihenfolge zusammengefügt. Die daraus entstehenden Bildinformationen werden entweder seitenverkehrt auf die Rückseite einer Linsenrasterfolie aufgedruckt oder direkt mit dieser Folie auf dem Bedruckstoff kaschiert. Die vertikal verlaufenden, stabförmigen Linsen überdecken die zusammengehörigen Bildstreifen und werden erst abhängig vom Blickwinkel für das menschliche Auge jeweils sichtbar.<br />
Die mit diesem Druckverfahren gewonnene Freiheit, zur Belebung der klassischen Printmedien, lässt sich technisch vielseitig anwenden und dient darüber hinaus als unverwechselbares Gestaltungselement und Interaktionsmoment des neuen Erscheinungsbildes von Thru.de.<br />
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<span style="color: #bababa">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</span><br />
<span style="font-size: xx-small"><br />
<strong>Bildquellen:</strong><br />
<strong>Bildsprache</strong><br />
suze <em>Hier rauchts</em> (Photocase) | Ambidexy <em>Berlin</em> (Flickr) | suze <em>Kohldampf</em> (Photocase)</span></p>
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		<title>LAYOUTSPRACHE</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruppe 4]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschäftsausstattung
Ein wichtiges Printmedium, für die alltägliche Kommunikation, ist die Thru.de-Geschäftsausstattung. An ihr lässt sich ablesen, wie einheitlich das gesamte Erscheinungsbild angewendet und gepflegt wird – denn hierbei ist der geschlossene Markenauftritt ein Garant dafür, dass dieser dauerhaft mit dem Namen Thru.de in Verbindung gebracht wird. Der konsequente Einsatz der definierten Gestaltungsregeln hat daher oberste Priorität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-855"></span><strong>Geschäftsausstattung</strong><br />
Ein wichtiges Printmedium, für die alltägliche Kommunikation, ist die Thru.de-Geschäftsausstattung. An ihr lässt sich ablesen, wie einheitlich das gesamte Erscheinungsbild angewendet und gepflegt wird – denn hierbei ist der geschlossene Markenauftritt ein Garant dafür, dass dieser dauerhaft mit dem Namen Thru.de in Verbindung gebracht wird. Der konsequente Einsatz der definierten Gestaltungsregeln hat daher oberste Priorität und sollte mit größter Sorgfalt betrieben werden.<br />
Die Basis der Geschäftsausstattung bilden der Briefbogen, der Briefumschlag und die Visitenkarte. In der korrekten Anwendung verhelfen sie Thru.de zu einem seriösen und glaubwürdigen Auftritt – sowohl bei den Mitarbeitern und Kooperationspartnern, als auch bei den Vertretern der berichtspflichtigen Betriebe sowie der internationalen Konkurrenz.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Geschaeftsausstattung_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[855]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Geschaeftsausstattung_Thrude_SB.jpg" alt="Geschäftsausstattung Thru.de" height="314" class="alignleft size-full wp-image-2329" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Briefbogen_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[855]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Briefbogen_Thrude_SB.jpg" alt="Briefbogen Thru.de" height="314" class="alignleft size-full wp-image-2330" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Lentikular-Effekt_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[855]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Lentikular-Effekt_Thrude_SB.jpg" alt="Visitenkarte mit Lentikular-Effekt" height="314" class="alignleft size-full wp-image-2157" /></a><br />
&nbsp;<br />
<strong>Briefbogen</strong><br />
Der Thru.de-Briefbogen ist ein beidseitig bedruckter Papierbogen im Norm-Format DIN A4, der für die geschäftliche briefliche Korrespondenz von Thru.de eingesetzt wird. Der Aufbau des Grundlayout und der Rand- bzw. Feldmarken ist nach der DIN 676 standardisiert. Für den Versand in einem Lang-DIN-Umschlag ist ein Wickelfalz nötig.<br />
Sämtliche Absenderangaben sowie das Thru.de-Logo sind bereits vorgedruckt, so dass die Inhalte bequem in allen gängigen Textverarbeitungs- und Layout-Programmen eingefügt werden können. Das gewählte Papier eignet sich für konventionelle Office-Drucker und ist darüber hinaus für das Schreiben mit Flüssigschreibstoffen (Tinte, Tusche, … ) optimiert.<br />
Für das Thru.de-Logo wird die spezielle Logo-Variante eingesetzt, die mit der Opazität des Briefbogenpapiers spielt. Die beidseitig aufgedruckten Logo-Fragmente verbinden sich erst, wenn genügend Licht durch die Papierrückseite scheint. Je nach Lichtsituation ändert sich somit die Gestalt des Logos und imitiert damit den Effekt der Animation.</p>
<p><strong>Briefumschlag</strong><br />
Der Thru.de-Briefumschlag entspricht dem Lang-DIN-Umschlag-Format von 220×110 mm. Synchron zum Briefbogen, wird die spezielle Logo-Variante verwendet, die auf der Innen- und Außenseite der Rectoseite des Briefumschlags aufgedruckt wird. Bei der Adressaufschrift ist darauf zu achten, dass diese weder in Kursiv-, noch Schreibschrift oder Fraktur gesetzt wird, da sonst das automatisierte Einlesen nicht möglich ist und die Zustellung dadurch länger dauern kann.  </p>
<p><strong>Visitenkarte</strong><br />
Die Visitenkarte von Thru.de hat das in Europa übliche Scheckkartenformat 85×55 mm. Sie enthält die individuellen Angaben des Mitarbeiters sowie die allgemeinen Absenderangaben von Thru.de. Auf der Vorderseite befindet sich das Logo mit dem Lentikular-Effekt, welcher als Blickfang beim Erstkontakt, mit möglichen Geschäfts- und Kooperationspartnern auf Messen oder Konferenzen, dienen soll.</p>
<p><strong>Imagebroschüre</strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Thrude_1_SB.jpg" rel="lightbox[855]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Thrude_1_SB.jpg" alt="Imagebroschüre Thru.de 1" height="199" class="alignleft size-full wp-image-2346" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Thrude_2_SB.jpg" rel="lightbox[855]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Thrude_2_SB.jpg" alt="Imagebroschüre Thru.de 2" height="199" class="alignleft size-full wp-image-2347" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Thrude_3_SB.jpg" rel="lightbox[855]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Thrude_3_SB.jpg" alt="Imagebroschüre Thru.de 3" height="199" class="alignleft size-full wp-image-2348" /></a><br />
&nbsp;<br />
Im Gegensatz zum Imageplakat, welches als primäres Druckmedium im öffentlichen Raum weitreichend kommuniziert, richtet sich die Broschüre sehr viel gezielter an Interessierte, potentielle Kooperationspartner und Vertreter der Wirtschaft. Denn hierbei steht vor allem die Philosophie der Marke Thru.de im Vordergrund, welche mithilfe subjektiver Eindrücke – sowohl die Intention des Projektes als auch die Arbeitsgruppe dahinter – in den Fokus gerückt wird. Vielfältige Zitate und Statements öffnen den Blick auf ganz persönliche Ansichten sowie Vorsätze von Thru.de und verleihen der Imagebroschüre dadurch eine sehr persönliche Note. Thru.de soll Spaß machen und möchte dies über eine zeitgemäße und sympathische Kommunikation vermitteln.<br />
Die Imagebroschüre kennzeichnet sich, wie die anderen On- und Offline-Medien auch, durch eine offene und großzügige Gestaltung. Dem Weißraum als wichtiges Gestaltungselement wird dabei eine wesentliche Rolle beigemessen. Er schafft Kontrast und lässt die Basiselemente in ihrer Gesamtwirkung noch stärker entfalten.<br />
Im Mittelpunkt stehen die großzügig eingesetzten Zitate und Fotos, welche nach den definierten Gestaltungsrichtlinien von Thru.de eingesetzt werden. Das Hochformat von 180×240 mm ist dafür als Fläche zu verstehen, die spannend und abwechslungsreich zu inszenieren ist – einerseits ohne gegen die bestehenden Basiselemente zu verstoßen und andererseits eine geschickte Anwendung dieser voraussetzt.<br />
Inhaltlich sollte die Imagebroschüre einem roten Faden folgen und eine klare Struktur aufweisen. Um so genannte <em>Bleiwüsten</em> zu umgehen, werden umfangreiche Texte vermieden und stattdessen kurze und prägnante Äußerungen bevorzugt.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Raster_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[855]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Raster_Thrude_SB.jpg" alt="Gestaltungsraster Imagebroschüre" height="409" class="alignleft size-full wp-image-2355" /></a> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Thrude_Cover_SB.jpg" rel="lightbox[855]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Broschuere_Thrude_Cover_SB.jpg" alt="Cover Imagebroschüre" height="409" class="alignleft size-full wp-image-2356" /></a><br />
&nbsp;<br />
Ein zwölfspaltiger Gestaltungsraster bildet die Grundlage für das Layout der Imagebroschüre. Durch zusätzliche horizontale Unterteilungen ermöglicht der Modulraster eine Reihe von Optionen, die Texte und Bilder abwechslungsreich zu platzieren. Durch die Kombination unterschiedlicher Spaltenbreiten und Spaltenanzahlen ist der Raster universell einsetzbar und eignet sich damit für diverse Inhalte, Formate und Tabellen. Um die Konsistenz und Wiedererkennung von Thru.de zu gewährleisten, sollte der Spaltenraster jedoch nicht willkürlich innerhalb der Broschüre gewechselt werden, da dieser sonst zu beliebig und undurchdacht wirken würde.<br />
Um die visuelle Klammer zu den anderen Medien zu schließen, wird für die Gestaltung gleichermaßen der Lentikular-Effekt auf dem Cover angewendet.<br />
&nbsp;<br />
<span style="color: #bababa">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</span><br />
<span style="font-size: xx-small"><br />
<strong>Bildquellen:</strong><br />
<strong>Imagebroschüre Innenseiten</strong><br />
suze <em>Hier rauchts</em> (Photocase) | suze <em>Kohldampf</em> (Photocase)</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>EVALUATION</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruppe 4]]></category>

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		<description><![CDATA[Expertenevaluation
Eine wichtige Basis für die Überarbeitung des Online-Angebots von Thru.de, stellte die Expertenevaluation dar. Mithilfe dieser lässt sich der Ist-Zustand einer Webseite analysieren und neue Ansätze sowie Optimierungsvorschläge für das Redesign zusammenfassen.
Die Evaluation folgt dem vom Fraunhofer IAO entwickelten Verfahren WebSCORE zur Bewertung von Web-Applikationen. Dieser multidimensionale Ansatz integriert die »klassische« Usability in ein umfassendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-858"></span><strong>Expertenevaluation</strong><br />
Eine wichtige Basis für die Überarbeitung des Online-Angebots von Thru.de, stellte die <em>Expertenevaluation</em> dar. Mithilfe dieser lässt sich der Ist-Zustand einer Webseite analysieren und neue Ansätze sowie Optimierungsvorschläge für das Redesign zusammenfassen.</p>
<ol>Die Evaluation folgt dem vom Fraunhofer IAO entwickelten Verfahren <em>WebSCORE</em> zur Bewertung von Web-Applikationen. Dieser multidimensionale Ansatz integriert die »klassische« Usability in ein umfassendes Bewertungsschema, das den spezifischen Anforderungen des Webs Rechnung trägt.<br />
Die Evaluation umfasst einen <em>Usability Walkthrough</em> (Begutachtung durch Simulation von charakteristischen Bedienungsabläufen) und ein <em>Screening</em> (Begutachtung aufgrund allgemeiner software-ergonomischer und web-spezifischer Gestaltungskriterien). Die Kombination dieser beiden Verfahren bietet die bestmögliche Analyse durch Experten, da sowohl allgemein gültige Gestaltungskriterien der Software-Ergonomie als auch aufgabenspezifische Anforderungen berücksichtigt werden.<br />
<em>(aus: »WebSCORE zur Bewertung von Web-Applikationen«; Prof. Dr. Frank Heidmann; Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO; Stuttgart 2006)</em></ol>
<p>Um die Evaluation gezielter durchzuführen, wurden die Inhalte anhand verschiedener Szenarien überprüft. Hierbei untersuchte ich das Portal aus der Sicht eines Unternehmers, wie er bereits in den <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/?p=850">Interessengruppen</a> definiert und charakterisiert wurde.<br />
Im Gegensatz zum üblichen Verlauf einer Expertenevaluation, lag die Besonderheit in diesem Fall darin, dass die Webseite zwischenzeitlich komplett neu aufgesetzt wurde. Dies machte es möglich, zwei unterschiedliche Versionen zu untersuchen und tiefer gehend miteinander zu vergleichen.<br />
Anhand der standardisierten WebSCORE-Checkliste wurden die beiden Webseiten-Versionen in den Design-Domänen <em>Content &amp; Funktionalität, Navigation &amp; Interaktion</em> und <em>Mediendesign &amp; Präsentation</em> evaluiert. Dazu wurde ein Punktsystem angewendet, dass die einzelnen Domänen bewertet und somit Stärken und Schwächen der Webseite sichtbar macht. Dieses System unterscheidet anhand von Noten (0–4) zwischen »Usability-Katastrophe« und »positive Bewertung« und liefert in der Gesamtauswertung ein aussagekräftiges Ergebnis über die Inhalte, Interaktion und Präsentation des Online-Angebots.<br />
Darüber hinaus konnten auf Grundlage dessen Optimierungsempfehlungen und Lösungsansätze formuliert werden, die auf die spätere Gestaltung Einfluss hatten.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>Auswertung der Evaluation</strong><br />
&nbsp;<br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Evaluation_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[858]"><img class="alignleft size-full wp-image-2255" src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Evaluation_Thrude_SB.jpg" alt="Evaluation Unternehmer" height="485" /></a><br />
&nbsp;<br />
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&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Die Auswertung und Präsentation der Evaluation kann nachfolgend ausführlicher eingesehen werden: <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Evaluation_Thrude_SB.pdf">Evaluation – Szenario Unternehmer [PDF]</a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>Optimierungsempfehlungen</strong><br />
Die durch mich durchgeführte Expertenevaluation ergab folgende Optimierungsempfehlungen:<br />
&nbsp;<br />
<em><strong>Navigation</strong></em><br />
· Der Menüpunkt <em>Diffuse Quellen</em> kann untergeordnet werden<br />
· Die zwei unterschiedlichen Navigationskonzepte sowie deren unterschiedlichen Handhabungen müssen vereinheitlicht werden<br />
&nbsp;<br />
<em><strong>Farbgestaltung</strong></em><br />
· Ein eigenständiges Farbkonzept muss entwickelt werden – weg vom <em>Office-Look</em><br />
· Die verschiedenen Medien (Informationsgrafiken, Karte, … ) müssen dem Farbkonzept angepasst werden<br />
&nbsp;<br />
<em><strong>Menüpunkte</strong></em><br />
· Im Gegensatz zur Vorgängerseite fehlt die <em>Sitemap</em> und der Bereich für die Dokumente<br />
· Das <em>FAQ</em> (im Wiki) ist erst auf dem zweiten/dritten Blick auffindbar<br />
&nbsp;<br />
<em><strong>Aufbereitung des Inhaltes</strong></em><br />
· Plakativere Aufbereitung des Inhaltes<br />
· übersichtliche und anschauliche Informationsaufbereitung – der Gebrauch von Illustrationen und Grafiken veranschaulicht Prozesse besser als die reine Textform<br />
· Denkbar wäre auch die Aufbereitung für den Schulunterricht beziehungsweise eine kurze und knappe Zusammenfassung <em>to go</em><br />
&nbsp;<br />
<em><strong>Karte</strong></em><br />
· Karte als wichtiges Element der Seite muss stärker in den Fokus gerückt werden<br />
· Farbliche Anpassung an die Gesamtgestaltung des Portals<br />
· Deutlichere Differenzierung der Icons/Piktogramme für die verschiedenen Industriezweige<br />
&nbsp;<br />
<em><strong>Druckansicht</strong></em><br />
· Druckansicht überarbeiten und für die farbensparende Ausgabe optimieren<br />
&nbsp;<br />
<em><strong>Lokalisierung</strong></em><br />
· mindestens eine englische Webseiten-Version muss angeboten werden<br />
· weitere Übersetzungen wären wünschenswert<br />
&nbsp;<br />
<span style="font-size: xx-small">Zeitpunkt der Evaluation:<br />
7. Juni 2009</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WEBDESIGN</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruppe 4]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sitemap &#38; Navigationskonzept
&#160;

&#160;
Als ein signifikanter Optimierungsansatz der beiden Expertenevaluationen stellte sich heraus, dass die Struktur des Menüs diverse Mängel aufwies. Diese betrafen sowohl die Verschlagwortung (Wording) als auch die logische Reihenfolge und Struktur im Navigationskonzept. Aufgrund des zwischenzeitlichen Relaunches der Webseite konnten der Ist-Zustand und die vorhergehende Version entsprechend untersucht und die positiven Aspekte herauskristallisiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-861"></span><br />
<strong>Sitemap &amp; Navigationskonzept</strong><br />
&nbsp;<br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Sitemap_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Sitemap_Thrude_SB.jpg" alt="Sitemap Thru.de" height="532" class="alignleft size-full wp-image-2582" /></a><br />
&nbsp;<br />
Als ein signifikanter Optimierungsansatz der beiden Expertenevaluationen stellte sich heraus, dass die Struktur des Menüs diverse Mängel aufwies. Diese betrafen sowohl die Verschlagwortung <em>(Wording)</em> als auch die logische Reihenfolge und Struktur im Navigationskonzept. Aufgrund des zwischenzeitlichen Relaunches der Webseite konnten der Ist-Zustand und die vorhergehende Version entsprechend untersucht und die positiven Aspekte herauskristallisiert werden.<br />
Mein Hauptaugenmerk bei der Überarbeitung der Sitemap lag vor allem darin, die Menüstruktur möglichst übersichtlich und kompakt zu halten. Da Thru.de eine beträchtliche Menge an Informationen zu vermitteln hat, entschied ich mich dafür, die bestehende Struktur der Menüführung beizubehalten. Diese unterteilt das Portal in fünf Hauptbereiche, durch die sich der Benutzer navigieren kann. Die Hauptmenüpunkte (1.Ebene) <em>Thru.de, Karte, Thru.de-Wiki, Service</em> und <em>Suche</em> geben einen ersten Überblick über das Angebot der Webseite und dienen als übergeordnetes Element der Orientierung.<br />
Die sich daran anschließenden jeweiligen Unternavigationen (2.Ebene) sind auf das Wesentliche reduziert worden und sollen das schnelle Finden der relevanten Inhalte ermöglichen. Begünstigt wird dies durch eine Verschlagwortung, die fast ausschließlich mit deutschen Begriffen arbeitet und dadurch auch für weniger versierte Internetbenutzer keine zusätzliche Barriere darstellt. Lediglich auf die Übersetzung der weit verbreiteten Begriffe <em>Links, Newsletter</em> sowie <em>Downloads</em> wurde verzichtet.<br />
Die dritte Ebene der Navigation dient vor allem den tiefer gehenden Informationen im Hauptmenüpunkt <em>Thru.de</em> und der Strukturierung des <em>Thru.de-Wikis</em>. Diese Ebene wird vorwiegend von Besuchern der Webseite genutzt, die sich ausführlicher mit den Inhalten und Aufgaben von Thru.de beschäftigen möchten und daher ein großes Informationsangebot schätzen. Die Benennung der einzelnen Unterpunkte wurde hierbei von der aktuellen Seite übernommen und in den anderen Hauptmenüpunkten ergänzt. Einzig der Punkt <em>Diffuse Quellen</em> und das dazugehörige Pendant <em>Punktquellen</em> wurden aus der zweiten in die dritte Ebene integriert.<br />
Die extra angelegten Menübereiche <em>Impressum, Kontakt, Datenerfassung</em> und <em>Sitemap</em> sind Bestandteil des Footers und grenzen sich dadurch formal und inhaltlich vom Kernangebot des Portals ab. Um die Benutzerfreundlichkeit zu steigern, bietet Thru.de eine Druckansicht und das Regulieren der Schriftgröße an. Eine Sprachauswahl für <em>Deutsch, Englisch</em> und <em>Französisch</em> unterstreicht die internationale Ausrichtung und den Anspruch, als eines der besten Schadstoffregister in Europa wahrgenommen zu werden.<br />
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<strong>Piktogramme</strong></p>
<p><a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Piktogramme_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Piktogramme_Thrude_SB.jpg" alt="Piktogramme Thru.de" height="400" class="alignleft size-full wp-image-2583" /></a>Einen wichtigen Punkt in der Evaluation der Webseite stellte die Überarbeitung der aktuellen Icons und Piktogramme dar. Vor allem die verwendeten Symbole im Kartendienst wiesen deutliche Mängel auf, da sie weder ikonisch noch eindeutig zuzuordnen waren.<br />
Bei der Entwicklung des Zeichensystems für die neun registrierten Industriezweige <em>(Energiesektor; Metallindustrie; Mineralverarbeitung; Chemische Industrie; Abfall- und Abwasser; Papier- und Holzindustrie; Intensivtierhaltung; Lebensmittelindustrie; Sonstige Industriezweige)</em> entschied ich mich bewusst gegen die abstrakten Symbole und für eine Piktogrammserie, die dem Benutzer wesentlich intuitiver bei der Suche und Navigation dient. Die hierbei entstandenen Bildsymbole sind simpel gestaltet und stellen eine sofortige Assoziation zu dem jeweiligen Industriesektor her. Die Abstraktion weicht einer leicht erlernbaren Symbolik, welche die Piktogramme zu einem sprachunabhängigen Kommunikationsmittel werden lässt und damit kontinuierlich für die Zwecke von Thru.de einsetzbar macht.<br />
Die Formensprache der Piktogramme ist auf die Hausschrift National zurückzuführen. Diese diente als Vorlage zur Ableitung von Winkeln, Radien und Strichstärken. Auch ihr sehr geradliniger Charakter floss mit in die Gestaltung ein. Bei der Konstruktion der Zeichen entwickelte ich einen Raster anhand der Proportionen der Versalien, wobei darauf geachtet wurde, dass horizontale Linien etwas schmaler sein mussten, als vertikale, um im Gesamtbild optisch gleich stark zu wirken.<br />
Weiterhin bestand die Notwendigkeit, dass die Piktogramme vor allem in der sehr kleinen Bildschirmdarstellung funktionieren. Deshalb kamen vor allem offene Formen zum Einsatz, die sich auch unter ungünstigen Bedingungen – zum Beispiel viele Straßennamen im Hintergrund – noch ausreichend absetzen.<br />
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<strong>Webseite</strong><br />
Im Verlauf des Prozesses zur Neugestaltung und -strukturierung der Thru.de-Webseite, entstanden zwei unterschiedliche Ansätze für die Internetpräsenz des Portals. Die Ergebnisse aus den beiden vorhergehenden Evaluationen, dem Wording, der Überarbeitung der Navigationsstruktur sowie den diversen Workshops bildeten hierbei die Grundlage, auf der die Entwürfe für die Webseite entwickelt werden konnten.<br />
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<strong><em>Statischer Ansatz</em></strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-statisch1_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-statisch1_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – statischer Ansatz: Raster" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2594" /></a><a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-statisch2_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-statisch2_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – statischer Ansatz: Aktuell" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2593" /></a><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-statisch3_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-statisch3_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – statischer Ansatz: Kartendienst" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2597" /></a><a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-statisch4_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-statisch4_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – statischer Ansatz: Schadstoffglossar" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2598" /></a><br />
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Mein erster Entwurf folgte einem sehr statischen und aufgeräumten Webseiten-Prinzip. In Analogie zur Imagebroschüre ermöglicht ein zwölfspaltiger Raster einerseits das Anordnen der wesentlichen Inhalte und bietet andererseits noch ausreichend Kombinationsmöglichkeiten für zusätzliche Steuerelemente – wie beispielsweise die Navigations- und Sucheinstellungen in der Schadstoffkarte. Das Thru.de-Logo, die Funktionen zur Lokalisierung sowie Barrierefreiheit und die Hauptnavigation sind auf allen Seiten identisch und damit für den Besucher der Webseite leicht auffindbar. Unterstützt wird die Hauptnavigation durch eine farbliche Markierung, die dem Nutzer zeigt, unter welchem Menüpunkt er sich gerade befindet. Ebenfalls starr ist der Footer, der beispielsweise auf Kontakt-Services, den Absender oder das Bildarchiv verweist. Anhand der integrierten Brotkrumennavigation kann der Nutzer genau nachvollziehen, in welchem Bereich der Unternavigation er sich befindet und sich nach Bedarf daran orientieren.<br />
Im Gegensatz zu der evaluierten PRTR-Webseite, wird bereits auf der Startseite das Angebot des Kartendienstes deutlich hervorgehoben. Die Karte als Herzstück des Schadstoffregisters rückt dadurch stärker in den Fokus und fördert als dynamisches Element die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Webseite. Eine <em>Tagcloud</em> schafft einen Überblick über häufig verwendete Begriffe und unterstützt das Recherchieren von speziellen Themen und Informationen.<br />
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<strong><em>Dynamischer Ansatz</em></strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch1_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch1_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – dynamischer Ansatz: Startseite" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2601" /></a><a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch2_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch2_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – dynamischer Ansatz: Menüführung 1" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2602" /></a><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch3_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch3_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – dynamischer Ansatz: Menüführung 2" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2603" /></a><a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch4_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch4_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – dynamischer Ansatz: Aktuell" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2605" /></a><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch5_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch5_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – dynamischer Ansatz: Kartendienst" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2604" /></a><a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch6_Thrude_SB.jpg" rel="lightbox[861]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Webseite-dynamisch6_Thrude_SB.jpg" alt="Webseite – dynamischer Ansatz: Kartendienst Beispiel" height="365" class="alignleft size-full wp-image-2606" /></a><br />
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Während des Entwurfsprozesses zum ersten Webseiten-Ansatz musste ich feststellen, dass dieser zu statisch und konträr zu dem bereits entwickelten Erscheinungsbild anmutete. Die Dynamik aus dem animierten Thru.de-Logo sowie die Möglichkeiten des Lentikular-Effekts im Kommunikationsdesign, fanden sich in der Gestaltung der Webseite nur unwesentlich wieder. Das übergeordnete Thema des <em>sichtbar machens</em> sollte daher auch einen viel größeren Einfluss auf die Anmutung und Navigation der Thru.de-Webseite haben.<br />
Der neue Ansatz basiert auf einer dynamisch animierten Oberfläche, die durch Interaktion für den Nutzer erfahrbar wird. Dieser wird stärker in das Navigationskonzept eingebunden und gelangt dadurch auf nahezu spielerische Weise an die Inhalte des Portals. Hierbei ist es wesentlich, dass der Nutzer darüber entscheidet, welchen Umfang an Informationen er erhält. Während viele Webseiten häufig sehr überladen wirken und auf viele Angebote gleichzeitig hinweisen, geht der dynamische Ansatz davon aus, dass der Nutzer nach Belieben Inhalte öffnen und wieder schließen kann. Die Reduktion auf das Nötigste ist ein maßgebliches Ziel des neuen Webseiten-Konzeptes, welche sogar soweit geht, die Hauptnavigation erst durch Interaktion sichtbar werden zu lassen. Lediglich die grundlegenden Funktionen wie die Lokalisierung, Druckansicht und Datenerfassung sowie die Kontakt-Services sind statisch angelegt, da sie unabhängig von der zentralen Navigation funktionieren und darüber hinaus unter jeglichen Umständen leicht auffindbar sein sollten.<br />
Eine Idee, die ich von den Imageplakaten ableitete, ist der horizontale Seitenverlauf. Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten vertikalen Scroll-Verhalten vieler Webseiten, imitiert der dynamische Ansatz den Bewegungsablauf – das Ändern des Blickwinkels – beim Betrachten des Lentikular-Effekts auf einem Plakat. Dies wird unterstützt durch die verwendeten Pfeile, die ausschließlich nach links oder rechts zeigen und damit subtil auf den horizontalen Seitenverlauf hinweisen.<br />
Im Vergleich zu anderen internationalen Schadstoffregistern ist die dynamische Thru.de-Webseite als sehr progressiv zu beurteilen und hebt sich aufgrund dessen deutlich von der Konkurrenz ab. Als innovative Marke besteht hiermit die Möglichkeit, wesentliche Akzente zu setzen und die Vorreiterrolle unter den Umweltinformationsdiensten einzunehmen.</p>
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		<title>IMAGEKAMPAGNE</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruppe 4]]></category>

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		<description><![CDATA[Imageplakat
Das Imageplakat stellt das primäre Druckmedium dar, mit dem sich Thru.de den potenziellen Interessengruppen gegenüber präsentiert. Hierbei ist es neben der raschen Vermittlung von Aufgaben und Zielen des Portals wichtig, dass der Betrachter sofort ein Gefühl dafür bekommt, wie die Marke Thru.de aussieht. Die definierten Basiselemente müssen folglich eine konzentrierte Anwendung finden, sodass Thru.de zweifellos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-863"></span><strong>Imageplakat</strong><br />
Das Imageplakat stellt das primäre Druckmedium dar, mit dem sich Thru.de den potenziellen Interessengruppen gegenüber präsentiert. Hierbei ist es neben der raschen Vermittlung von Aufgaben und Zielen des Portals wichtig, dass der Betrachter sofort ein Gefühl dafür bekommt, wie die Marke Thru.de aussieht. Die definierten Basiselemente müssen folglich eine konzentrierte Anwendung finden, sodass Thru.de zweifellos als Absender (wieder-)erkannt wird.<br />
Da das Portal unter neuem Namen bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist – und sonst auch nur einem fachkundigen Publikum bekannt gewesen sein dürfte – musste mit der Kampagne eine möglichst breite und zielgruppenumfassende Öffentlichkeit angesprochen werden.<br />
Um das Erscheinungsbild von Thru.de so kompakt wie möglich zu präsentieren, entschied ich mich dafür, den Claim als zentrales Element der Imageplakate zu nutzen. Er kommuniziert direkt und auf den Punkt das Selbstverständnis des Portals und vereint damit alles Wesentliche in sich.<br />
Bei der Wahl des Lentikular-Effekts standen zwei Überlegungen im Mittelpunkt: Zum einen sollte verhindert werden, dass er als reine Logo-Spielerei missverstanden wird, sondern vielmehr als Gestaltungselement einen wesentlichen Beitrag zur Identität von Thru.de leistet und zum anderen – und sehr viel wichtiger – setzt dieser eine zwangsläufige Reaktion des Betrachters voraus. Denn in diesem Fall dominiert nicht mehr das Medium allein über den Betrachter, sondern dieser entscheidet für sich, wie häufig und in welcher Geschwindigkeit er jenen Effekt wahrnehmen möchte. Somit findet eine Interaktion zwischen Plakat und Benutzer statt, die einerseits ungewohnt ist und sich andererseits sehr viel präsenter im Gedächtnis festsetzt. Er weckt die Neugier und lenkt dadurch die Aufmerksamkeit auf die Inhalte und Aufgaben von Thru.de.<br />
&nbsp;<br />
Nach dem Prinzip des Logos wurde der Claim für das Imageplakat dekonstruiert und setzt sich erst beim Verändern des Standpunkts zu einem vollständigen Satz zusammen. Im Ausgangszustand sind nur die Primärfarben Rot und Schwarz (auf dem Plakat) zu sehen, welche durch das Sekundär-Blau bei wechselndem Blickwinkel ergänzt werden.<br />
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<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Claim_dekon1_SB.jpg" rel="lightbox[863]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Claim_dekon1_SB.jpg" alt="Dekonstruierter Claim 1" height="185" class="alignleft size-full wp-image-1920" /> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Claim_dekon2_SB.jpg" rel="lightbox[863]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Claim_dekon2_SB.jpg" alt="Dekonstruierter Claim 2" height="185" class="alignleft size-full wp-image-1924" /> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Claim_dekon3_SB.jpg" rel="lightbox[863]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Claim_dekon3_SB.jpg" alt="Dekonstruierter Claim 3" height="185" class="alignleft size-full wp-image-1925" /></a><br />
&nbsp;<br />
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<strong>Lentikular-Plakat</strong><br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_Lentikular_1_SB.jpg" rel="lightbox[863]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_Lentikular_1_SB.jpg" alt="Lentikular-Plakat 1" height="445" class="alignleft size-full wp-image-1928" /> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_Lentikular_2_SB.jpg" rel="lightbox[863]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_Lentikular_2_SB.jpg" alt="Lentikular-Plakat 2" height="445" class="alignleft size-full wp-image-1930" /> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_Lentikular_3_SB.jpg" rel="lightbox[863]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_Lentikular_3_SB.jpg" alt="Lentikular-Plakat 3" height="445" class="alignleft size-full wp-image-1931" /></a><br />
&nbsp;<br />
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<strong>Citylight-Plakat</strong><br />
Da die Herstellung einer großen Auflage von Plakaten mit dem Lentikular-Effekt verhältnismäßig kostspielig ist, gestaltete ich eine zusätzliche Variante, die speziell für den Einsatz in den so genannten Citylights angedacht worden ist. Hierfür werden die Imageplakate mit den gleichen Layout-Bestandteilen bedruckt, jedoch mit dem Unterschied, dass das Sekundär-Blau seitenverkehrt und passgenau auf der Rückseite aufgebracht wird. Nach dem gleichen Prinzip wie bei den Briefbögen und Briefumschlägen, erscheint die farbige Rückseite erst dann, wenn genügend Licht durch das Papier fällt. Da die Citylights in der Nacht von innen beleuchtet werden, setzt sich der gesamte Text auch erst daraufhin zusammen. Tagsüber bleibt der Claim somit kryptisch und erschließt sich dem Betrachter erst, wenn es dunkel wird und die Citylights zu leuchten beginnen.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_City-Light_Tag_SB.jpg" rel="lightbox[863]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_City-Light_Tag_SB.jpg" alt="Citylight am Tag" height="306" class="alignleft size-full wp-image-1937" /> <a href="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_City-Light_Nacht_SB.jpg" rel="lightbox[863]"><img src="http://ifdblog.org/ba-gp2009/wp-content/uploads/2009/07/Imageplakat_City-Light_Nacht_SB.jpg" alt="Citylight in der Nacht" height="306" class="alignleft size-full wp-image-1938" /></a><br />
&nbsp;<br />
Dies zeigt, dass der Effekt des <em>sichtbar machens</em> auch mithilfe einer anderen Technik auf eine ähnlich interessante Weise umgesetzt werden kann und sich dadurch weitere Möglichkeiten für zukünftige Kommunikationsansätze bieten.</p>
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