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Realität 2.0
“if you’re not seeing data, you’re not seeing” – wired magazine 2009

Informationen sind ominpräsent und beeinflussen unseren Alltag zunehmend. Informationen fliessen zum Nutzer selbst ohne das dieser überhaut interagiert. Diese Flut an verschiedensten Wissenselementen muss für den Mensch aufbereitet und zugänglich gemacht werden. Die erweiterte Realität – augmented reality – behaftet den realen Raum mit virtuellen Informationen und schafft somit neue Geographie von Wissens- und Kommunikationsstruckturen. Die Bedeutung Identität und Realität ist die zentrale Fragestellung zur aktuellen Entwicklung. Wie wird Interaktion im Raum stattfinden und welche Technologien und Benutzeroberflächen spielen für kommende ARS (augmented reality system) eine Rolle?

Eine sehr spannende Einleitung zum Thema offeriert der elektronische Reporter: http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/208

Ablauf.

Die Arbeit zum Projekt gliedert sich in eine Recherche und Ideenphase, wobei Begriffe erläutert werden, aktuelle Standpunkte und technische Aspekte dargestellt werden. Die krittische Auseinandersetzung, auch aus der Sicht eines Interaktions- Interfacedesigners spielt eine wichtige Rolle bei der Ideenfindung. Die zweite Phase beinhaltet die konkrete Umsetzung der Ideen in Animation / Video / Objekten oder interaktiven Anwendungen um einen nachvollziehbaren Zugang zum Medium zu ermöglichen sowie visionäre Ideen Platz einzuräumen.

Projektziel.

Ziel des Projektes ist krittische Auseinandersetzung zur erweiterten Realität (AR) von der Gegenwart bis zur nahen Zukunft. Dabei gilt es sinnvolle und zukunftsweisende Ideen zu reflektieren und aufzuzeigen um einen nachvollziehbaren Zugang zum Medium und dessen Möglichkeiten zu schaffen. Die Darstellung einer eigenen Idee oder Vision ist das zentrale Resultat des Projektes. Der Einsatz von Videoarbeiten, interaktiven Anwendungen, Objekten oder Printmedien ist abhängig von der jeweiligen Projektidee.

Vorraussetzungen.

Programmier- und Hardwarekenntnisse sind wünschenswert, aber keine Grundvorraussetzung. Interesse an neuen Technologien sowie krittisches, zukunftsorientiertes Denken und Gestalten wird benötigt.